Umfrage

Insgesamt haben sich 66 Personen an der Umfrage beteiligt. Davon sind 57 Teilnehmer Männer und 9 Teilnehmer sind Frauen. Der grösste Teil der Antworten, ist über das Volxmusikportal eingegangen, sowie ein kleinerer Teil über stammtischmusik.at und Facebook. Gut 50% der Teilnehmer stammen aus Österreich. Der Grossteil der anderen Befragten stammt aus Deutschland.

 

Umfrageergebnis

Grafiken

 

Interpretation der Ergebnisse

Die Musiker spielen die Steirische Harmonika hauptsächlich, weil ihnen der Klang gefällt, den man mit der Steirischen Harmonika erzeugt, dies gaben 86% der Befragten an. Eng damit verknüpft die alpenländische Volksmusik, welche 70% als reizvoll an der Steirischen Harmonika empfinden. Auch der ursprüngliche Gedanke als Alleinunterhalter, wird von den Musikern geschätzt. Dies spricht klar für die klanglichen Qualitäten der Steirischen Harmonika. Auffallend ist auch, dass über 50% der Befragten selbst auf die Steirische Harmonika gestossen sind. Die meisten Musiker nutzen und schätzen die Steirische Harmonika also auf ihre traditionelle Weise. Ich denke, dass in unserer schnelllebigen Zeit die Alleinunterhalter Idee der Steirischen Harmonika noch an Bedeutung gewinnen wird. Dies weil es bei einem gedrängten Zeitplan viel einfacher ist, kurz die Steirische Harmonika hervor­zunehmen und ein paar Lieder komplett alleine spielen zu können, die aufgrund der Helikonbässe auch eine gute Stimmung verbreitet. Zu diesem Gesamtbild passt es nur allzu gut, dass der Grossteil der Befragten findet, dass es keine Änderungen an der Steirischen Harmonika braucht. Dies erklärt auch, warum sich die Steirische Harmonika seit 1870 nicht mehr verändert hat, mit Ausnahme der Mechanik. Verständlicherweise kreidet gut 1/3 der Befragten die Preise der Steirischen Harmonika an. Diese sind im Vergleich zu anderen Instrumenten sehr hoch, doch es steckt eben halt immer noch sehr viel Handarbeit, also Zeitaufwand dahinter und die Stückzahlen sind auch relativ bescheiden. Ich denke, dass die Midi Harmonika noch eine grosse Zukunft vor sich hat, sobald sie komplett ausgereift ist. Dies weil sich ¼ der Befragten umschaltbare Tonarten wünscht, das ist gut verständlich, zum einen weil mehrere Harmonikas teuer zu stehen kommen und zum anderen, weil es schlicht mühsam ist, immer die Instrumente zu wechseln, um gewisse Stücke zu spielen können. Für all diejenigen, die sich umschaltbare Tonarten wünschen, stellt die Midi Harmonika in der Zukunft eine ernstzunehmende Alternative dar. Der grösste Teil der Harmonika Spieler, knapp die Hälfte, hat sich das Spielen sogar selbst beigebracht. Dies wäre ohne die heutigen Griffschriftschulen sicher nicht mög­lich. Hier kommt es wieder zum Vorschein, wie wichtig die Einführung der Griffschrift durch Max Rosenzopf war. Sonst würden etliche Leute weniger die Steirische Harmonika spielen, weil es mit der Notenschrift beinahe unmöglich wäre, sich die Steirische Harmonika selbst beizubringen.